Osterbräuche – alles rund um Hase, Eier, Nest & Co

Alte und neue Osterbräuche verzaubern das Fest

Das Osterfest ist eine der wichtigsten Zeremonien im Jahreskreis und die bedeutsamste Feier für Christen. Tod und Wiederauferstehung, Kommen und Gehen gehörten schon lange vor der Geschichte Christi ganz eng zum gesellschaftlichen Leben. Das Ende des Winters, das Wiedererwachen der Natur und die ersehnten, wärmenden Sonnenstrahlen nach der dunklen, kalten Jahreszeit sind überall auf der Welt ein Grund zu feiern. Entdecke viele wundervolle Ideen rund um das Fest im Frühling und gestalte Deine Lieblings-Rituale zum Osterfest.

Geschichtliches rund um den Osterhasen – Osterbräuche, so alt wie die MenschheitOsterei - Osterbräuche

Feiern im Frühjahr finden sich in allen Kulturen. Im Keltischen war es einst das Fest zu Ehren der Göttin Ostara zur Frühjahrstagundnachtgleiche, wenn Tag und Nacht im Gleichgewicht sind. Das moderne christliche Osterfest wird am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond begangen – auch hier wieder eine enge Anknüpfung an die Jahreszeiten. Übrigens: Der Mondhase war das heilige Tier der Frühlingsgöttin und ist als Sternbild zum ersten Frühlingsvollmond zu erkennen. Ein Zufall? Wer weiß …

Typische Symbole und ihre Bedeutungen

Gemeinsames Backen und Kochen ist ein Teil der Osterfeiertage, üppige Dekorationen ein anderer. Und in beidem tauchen immer wieder die bekannten Figuren und Speisen auf. Nur selten fragt man sich jedoch, woher die Osterbräuche eigentlich stammen.

Eine kleine Übersicht über die schönsten Osterbräuche:

  • Eier färben: Eier sind seit jeher das Symbol für Fruchtbarkeit und Leben. Während der Fastenzeit verboten, durften sie erst am Ostersonntag wieder gegessen werden. Eier farbig zu gestalten, geht weit zurück in die Zeit vor dem Christentum.
  • Der Osterhase: Seine Wurzeln liegen im Dunkeln. Aber der sehr „fruchtbare“ tierische Vertreter hat sich gegenüber weiteren Kandidaten wie Fuchs, Kuckuck oder Storch in Sachen Eier-Lieferant durchgesetzt.
  • Das Osterlamm: Der Legende nach starb Jesus am Kreuz, als in den Tempeln die Lämmer zum jüdischen Pessachfest geschlachtet wurden. Die Figur taucht zumeist als leckerer Kuchen zu Ostern auf.
  • Die Palmzweige: Bei Jesus Einzug in Jerusalem trugen die Menschen an seiner Seite diese grünen Zweige als Zeichen des Lebens. In Europa nehmen meist blühende Kätzchen- und Buchsbaumzweige den Platz ein. Stell sie festlich geschmückt in einer hübschen Vase ins Zimmer oder ans Fenster.
  • Das Osterfeuer/Osterkerze: Auch die Osterfeuer gehen auf einen vorchristlichen Brauch zurück. Die Wintersonnenwende wurde mit großen Feuern gefeiert und der Winter symbolisch vertrieben. Zumeist stehen in den eigenen vier Wänden hübsche Osterkerzen und dekorative Teelichter symbolisch für die großen Feuer.

Osterhase

Liebevolle Traditionen – sorgsam gepflegt oder neu entdeckt

Den Esstisch festlich decken und mit schmuckvoller Dekoration versehen: Es gelingt Dir mit wenigen Accessoires, den Tagen rund ums Osterfest einen besonderen Glanz zu verleihen. Ostern ist stets eine Zeit herrlicher Bastelarbeiten, vorrangig mit Naturmaterialien. Vergiss nicht, Balkon und Garten gleich mit zu schmücken. Bunte Ostereier und -hänger verzieren das zarte Grün drinnen, wetterfeste Deko verzaubert den Außenbereich.

Gerade zu Festzeiten wünschen sich viele Menschen Ruhe und Geborgenheit und entdecken in Vergessenheit geratene Rituale, so auch zur Osterzeit. Ostereierwerfen, Osterbäume, die reinigende Neukräutersuppe aus frischen Kräutern des jungen Frühlings – wichtig ist in jedem Fall, diese wundervolle Zeit mit Familie und Freunden zu erleben.