Schlagwort: Pflanzen

Frühblüher: Krokusse, Märzenbecher, Primeln und Co.

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Frühblüher: Frühlingsfreuden mit Krokussen, Primeln und Narzissen Sie kommen unbemerkt und erobern über Nacht Wiesen und Wegesränder: Krokusse. Die hübschen Frühblüher fallen mit ihren bescheidenen, schmalen Blättern im Gras zunächst kaum auf. Einmal aufgeblüht, zaubern sie mit großen Blütenkelchen herrliche Farbakzente. Wenn nach den dunklen 

Das kleine Hochbeet-Einmaleins: Gärtnern auf Griffhöhe

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Osterglocken pflanzen und dekorieren – ein Ratgeber

Osterglocken pflanzen und dekorieren – ein Ratgeber

Osterglocken pflanzen: Dos and Don‘ts für die perfekte Frühlingspracht

Manchmal liegt noch Schnee, da strecken sie bereits ihre Köpfchen in die Höhe: Osterglocken. Die früh blühenden Zwiebelpflanzen gehören neben den Krokussen zu den ersten Frühlingsboten und sorgen für lang ersehnte Farbtupfer nach der grauen Winterzeit. Die schönen Blumen sind als Pflanzen im Beet ebenso dekorativ wie als Schnittblume oder vorgetriebene Zwiebel im Blumentöpfchen. Allerdings sind die gelben Osterglocken nicht ganz anspruchslos und sollten sorgsam behandelt werden. Hier erfahren Sie, was Sie über die Pflanzen und ihre Pflege wissen sollten.

Was sind Osterglocken?

„Osterglocke“ oder regional „Märzenbecher“ ist der volkstümliche Name der Pflanze Narcissus pseudonarcissus, einer der etwa vierzig bekannten Arten der Gattung Narzisse. Mit „Osterglocke“ beziehungsweise „Trompeten-Narzisse“ ist ganz konkret eine spezielle gelbe Variante gemeint, niemals Narzissen in anderen Farben. Sechs bis zehn Kronblätter umgeben eine röhrenförmige, ebenfalls gelbe Nebenkrone, in der sich die Staubblätter befinden. Osterglocken werden ungefähr 40 Zentimeter hoch und sind damit im Vergleich zu anderen Narzissen relativ klein. Sie lassen sich daher auch im Pflanzer oder Pflanzkorb einsetzen. Osterglocken haben immer eine Einzelblüte und grundständige, lanzettartig geformte Blätter. Sie sind somit optisch von anderen Varietäten der Narzissen leicht zu unterscheiden. Die „Gelbe Narzisse“ oder eben Osterglocke war ursprünglich in Mitteleuropa heimisch und ist dort als Wildpflanze streng geschützt. Am Naturstandort bevorzugt die lichthungrige Pflanze Wiesen und steinige Hänge. Als Garten- und Kulturpflanze ist die Osterglocke heute weit verbreitet und hat für die Floristikbranche eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

Wie und wann pflanzt man Osterglocken?

Die Blütezeit der Osterglocke beginnt im Februar. Um zu dieser Zeit die Pflanzen im Garten zum Blühen zu bringen, müssen Sie bereits im Vorjahr die Zwiebeln einsetzen. Die beste Pflanzzeit ist der September; die Zwiebeln sollten, im Abstand von etwa 12 Zentimetern, ungefähr 15 Zentimeter tief eingesetzt werden. Soll die Osterglocke später im Topf blühen, zum Beispiel auf einem Blumenständer, achten Sie auf ein entsprechend tiefes Pflanzgefäß. Damit die Blume zu Ostern blüht, benötigt sie die kalten Wintertemperaturen als „Startsignal“. Stellen Sie die Töpfe daher im Freien oder einem unbeheizten Raum ab. Auch wenn Sie Zwiebeln als Zimmerpflanze im Glas vortreiben wollen, müssen Sie zuvor eine Kältephase simulieren – beispielsweise durch mehrere Wochen lange Lagerung der Zwiebel im Kühlschrank. Nach der Blüte sollten Sie den Blütenstängel kappen; Narzissen im Topf können in einem kühlen Raum (Keller) übersommert werden. Osterglocken vermehren sich durch Brutzwiebeln; verwildert bilden sie dekorative Horste.

Worauf muss ich bei Osterglocken als Schnittblume oder Zimmerpflanze achten?

Da Osterglocken in einer nicht zu warmen Umgebung bis zu zehn Tage lang blühen, erfreut sich die Pflanze auch als Blumenschmuck im Zimmer großer Beliebtheit. Aber Osterglocken haben es in sich: Die populäre Blume ist giftig. Beachten Sie für die ungetrübte Freude an den Pflanzen daher folgende Hinweise:

  • Kinder und Haustiere sollten keinen unbeaufsichtigten Zugang zu Blumen oder Pflanzenzwiebeln haben.
  • Hände waschen: Osterglocken können Hautreizungen auslösen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Pflanzensaft.
  • Separate Schnittblumen: Ihre Giftigkeit ist auch der Grund dafür, dass Sie Osterglocken nicht mit anderen Blumen zusammen in eine Vase stellen dürfen. Ihre Absonderungen schädigen die anderen Blumen.

Bringen Sie mit Osterglocken im Beet oder als Zimmerschmuck den ersten Hauch von Frühling ins Haus!

Beetbepflanzung ab März: Startschuss für das Gartenjahr

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Frische Ernte: clevere Gemüseplanung für das Gartenjahr

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Übertöpfe für die Pflanzenüberwinterung im Wohnzimmer

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Übertöpfe für Wintergäste: ein schöner Standort für empfindliche Pflanzen

Im Frühling und Sommer strecken sie ihre Blüten und Blätter der Sonne entgegen, erfreuen Sie mit üppiger Blütenpracht und sind beliebte Treffpunkte für Biene, Schmetterling und Co. Allerdings kommt nicht jede Blühpflanze mit den kühlen Wintertemperaturen in unseren Breiten zurecht. Kein Grund, sich von kälteempfindlichen Exoten zu trennen oder gar auf solche Gewächse im Garten oder auf dem Balkon zu verzichten. Holen Sie Ihre Schätze hinein und gönnen Sie ihnen einen schönen Übertopf und ein helles Plätzchen im Wintergarten oder Wohnzimmer.

Ab wann muss ich Pflanzen überwintern?

Unter den Blühpflanzen, die ab den Frühjahrsmonaten im Handel angeboten werden, gibt es auch Exoten aus mediterranen oder subtropischen Gefilden. Letztere sollten Sie generell in Pflanzern kultivieren, niemals in ein Beet setzen: Wenn das Thermometer unter einen kritischen Wert, meist im einstelligen Plus-Grad-Bereich fällt, müssen ihre wärmeliebenden Schätze hinein. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Bedürfnisse einer neuen Pflanze und denken Sie gleich an einen passenden Übertopf.

Welchen Vorteil hat ein Übertopf für die Überwinterung?

Bei Pflanzen, die den Sommer in einem Pflanzhänger oder Pflanzkorb verbracht haben, erleichtert Ihnen ein Übertopf ganz erheblich das regelmäßige Zimmergärtnern.

  • Wasserversorgung: Beim Gießen geht kein Tropfen daneben, das Abschütten fällt leichter als mit einem flachen Untersetzer.
  • Gewicht: Hohe Pflanzen, aber auch üppige Ranken stehen besonders sicher in einem möglichst schweren Topf.
  • Optik: Kulturtöpfe aus Kunststoff sind eher unansehnlich. Ein dekorativer Übertopf verblendet den Substratbehälter.

Welche Übertöpfe passen zu meinen Pflanzen?

Der Deko-Wert von Blumenübertöpfen ist, unabhängig vom Material, immer hoch. Die Töpfe sind stets ein interessanter Behälter für Zimmerpflanzen und Wintergäste. Die Entscheidung fällt schwer? Wählen Sie die Übertöpfe einfach stimmig zu ihrer Einrichtung!

  • Holz: Ob lackiertes Kiefernholz oder Collage aus Holzscheiben – Holz harmoniert organisch mit den Pflanzen und passt ausgezeichnet zum Landhaus- oder exotischen Wohndesign.
  • Polystein: Das Verbundmaterial aus mineralischen Bestandteilen bietet Vielfalt für die Gestaltung. Mit metallischen Glanzeffekten sieht ein solcher Topf beispielsweise gut in modern gehaltenen Wohnungen
  • Beton: Die raue Optik von Beton fügt sich hervorragend in minimalistisch gestaltete Räume
  • Naturstein: Naturstein in schwerer Qualität ist ein exklusives Material. Durch seine zeitlose Optik findet er in jedem Zimmer Platz. Besonders als Kontrast zu filigranen Pflanzen sieht Naturstein apart aus.
  • Terrakotta, in Natur oder gefärbt, ist geradezu ein Muss für mediterrane Einrichtungen oder Pflanzen wie Oliven- oder Zitrus-Stämmchen.
  • Metall, zum Beispiel verzinktes Stahlblech, stimmen super mit Ihrer im Shabby- oder romantischem Provence-Stil eingerichteten Wohnung überein.
  • Flechtwaren: Wasserhyazinthe oder Kokoszweige sind federleicht wirkende Materialien für Übertöpfe. Große exotische Blühpflanzen, etwa tropischer Hibiskus, eignen sich für asiatisches Ambiente.

Übertöpfe aus Holz oder Korbwaren haben Einsätze oder Folien und sind wasserfest.

Wie kann ich die Pflanzen in Winterruhe schmücken?

Trotz Kälteschutz im Zimmer reduzieren überwinternde Pflanzen oft die Blütenbildung. Die geringere Tageslichtdauer signalisiert den Pflanzen, dass es Zeit für eine Erholungspause ist. Die ruhende Pflanze können Sie mit wenigen Tricks auch im Winter in Szene setzen. Wie wäre es mit einer vorsichtig auf dem Kaktus drapierten Lichterkette, einem Gartenstecker oder Dekokugeln aus Draht zwischen den Zweigen?

Laden Sie Ihre empfindlichen Pflanzen im Übertopf ins Winterquartier ein und freuen Sie sich auf die neue Blütenpracht im Frühjahr!

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Blumenständer für Pfingstrose und Co.: Kleine Pflanzen inszenieren

Blumen sind etwas Wunderschönes. Zarte Blüten mit betörenden Düften, filigrane Formen, zarte Blattzeichnungen, Meisterwerke der Natur. Allerdings haben Betrachter es nicht leicht, manche der blühenden Meisterwerke zu genießen – es sei denn, sie legten sich flach auf den Boden: Viele Pflanzen entfalten ihre Pracht unterhalb von Kniehöhe. Zumindest bei solchen, die sich im Topf kultivieren lassen, können Sie das Niveau heben: mit Blumenständern.

Welche Arten von Blumenständern gibt es?      

Blumenständer sind Gestelle, Regale oder Tischchen, die zum Abstellen von Pflanzern oder Einhängen von Pflanzampeln dienen. Oft sind die dafür vorgesehenen Stellflächen genau auf das Format von Übertöpfen abgestimmt, sodass ein Blumenständer ein ganz exklusives Wohnaccessoire darstellt. Es gibt aber auch Blumenständer, die die Form eines größeren Dekorationsgegenstands haben, in den ein Blumentopf eingepasst werden kann. Beispiele hierfür sind

  • kleine Schubkarren und Fahrräder aus Flechtware oder Metall
  • Skulpturen wie eine Figur, die einen Blumentopf in Händen trägt

Die Grenzen zwischen Pflanzständern und dekorativen Übertöpfen verschwimmen hierbei ein wenig. Das entscheidende Kriterium ist ein gewisser Abstand zwischen Bodenfläche und Pflanze.

Wie integriere ich den Blumenständer in meine Wohnung oder Gartenlandschaft?

Gerade die Vielfalt, die Blumenständer in ihrem Design bieten erlaubt es, für jedes denkbare Wohnszenario eine Lösung zu finden, die sich harmonisch in das Ambiente einfügt. Einen Anhaltspunkt bietet das Material.

  • Metall: Blumenständer aus Metall sind oft sehr zart und verschnörkelt gefertigt. Dabei kontrastieren reizvoll und mit Leichtigkeit hartes, anorganisches Material und verspielte Formen: genau das Richtige für den romantischen Garten, eine Terrasse oder einen hell eingerichteten Wohnraum.
  • Holz: Als Hocker, kleines Regal oder als Verkleidung einer Blumensäule, lackiert oder als unbehandeltes Naturholz passen sich Blumenständer aus Holz zum Beispiel in mediterrane oder Landhaus- Umgebungen ein.
  • Flechtwaren: Blumenständer aus Flechtwerk in Korb-Optik oder zu Objekten geformt passen perfekt zur rustikalen Einrichtung oder verschmelzen draußen im Garten mit der Natur.

Mit weiteren Elementen wie Gartensteckern und Dekoanhängern können Sie die Pflanzen im Blumenständer optisch ergänzen.

Wo stelle ich einen Blumenständer am besten auf?     

Wenn Sie Blumenständer im Innenraum einsetzen wollen, achten Sie darauf, dass sie so nahe wie möglich bei einem Fenster stehen, damit die Pflanzen ausreichend mit Licht versorgt sind. Benutzen Sie Pflanzkörbe, Übertöpfe oder Untersetzer für die Bepflanzung. Im Außenbereich achten Sie auf witterungsfestes Material und eine durchbrochene Stellfläche, sodass bei Dauerregen Wasser aus dem Pflanztopf abziehen kann. Nutzen Sie vorzugsweise wettergeschützte Stellflächen.

  • Treppe: Pflanztreppen passen gut in Winkel, wo sie an die Wände angrenzen.
  • Leiter: Leitern benötigen am Boden eine größere Stellfläche und verjüngen sich nach oben. Sie stehen am besten nahe an einer Wand.
  • Etagere: Etageren stellen Sie wie ein Beistelltischchen auf.
  • Säulen: Blumensäulen und hohe Figuren wirken am besten freistehend auf einer größeren Fläche, etwa mitten auf dem Rasen.

Welche Pflanzen sehen besonders gut im Blumenständer aus?

Für einen Blumenständer eignet sich jede Art von Blühpflanze, die in Topfkultur gehalten werden kann. Vom Lavendel im Terracotta-Gefäß über den Bonsai, von der exotischen Flamingoblume bis hin zu Begonien und Pfingstrosen: Lassen Sie sich von Ihrem Geschmack und den Ansprüchen der Pflanze leiten. Besonders apart sind bei höheren Blumenständern auch halb hängende Pflanzen wie Farn oder Efeu auf den oberen Etagen.

Polyrattan: Schönes aus geflochtenem Kunststoff

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Polyrattan statt Tropenholz – pflegeleichtes Material für alle Fälle Lieben Sie Körbe? Damit beweisen Sie Ihren guten Geschmack: Flechtwaren sind edle Hingucker in wertiger Handarbeit. Allerdings sind Möbel oder Wohnaccessoires aus dem Naturmaterial Rattan empfindlich gegen Witterungseinflüsse. Wie schön, dass Sie auch im Freien auf